1. Weikersheimer Industrie- und Gewerbetag

Gute Stimmung: Trotz Dauerregen viele interessierte Besucher

Klaus Kornberger: „Tolle Visitenkarte für Stadt und Unternehmen“  

 

 Weikersheim Unendlich viel Herzblut, Arbeit und Begeisterung hatten die Akteure aus über 70 beteiligten Firmen und zahlreiche Vereine in diesen 1. Weikersheimer Industrie- und Gewerbetag gesteckt. Und dann: Regen, Regen, nochmals Regen. Die Gäste ließen sich dennoch nicht abschrecken.

Nach etwas zögerlichem Auftakt ab 10 Uhr ging es bereits eine Stunde später in etlichen Betrieben so richtig rund. Besonders gefragt waren Betriebsbesichtigungen: Lange Schlangen bildeten sich beispielsweise im Hof der Orgelbaumanufaktur Laukhuff, wo Geschäftsführer Windelen persönlich Besuchergruppen durch den Betrieb führte. Zwar erlebten die Gäste hier  wie auch andernorts „nur“ eine „Trockenvorführung“ - während der Guss für den Orgelpfeifenbau läuft, könnten schon kleinste Fremdkörper den Rohling unbrauchbar machen –, aber genaue Berichte machten den komplizierten Prozess vorstellbar.

 Auch durch die Hallen von DataModul, bdtronic und CeraCon strömten Besucherscharen: „Wann kann man schon an einem Tag gleich mehrere derart innovative Betriebe besichtigen!“ So die Antwort etlicher Gäste aus Weikersheim und dem näheren Umkreis auf die Frage, was diesen ersten Gewerbetag in Weikersheim für sie besonders reizvoll mache. Sehr gelobt wurde auch der Shuttle-Service: Nicht einmal Wartezeiten unterm Regenschirm trübten die Laune. „Man ist ja gleich wieder im Trockenen, und den Regen haben wir auch gebraucht,“ so eine Gartenbesitzerin, die in den letzen Wochen kaum noch gewusst hatte, wie sie manch nässeliebendes Pflänzchen über den Spätsommer bringen sollte. Gern nahmen die Gäste die unterschiedlichsten Angebote an, unter Zeltdächern, in Betriebskantinen oder an phantasievollen Verpflegungsstationen in Betrieben Zuflucht zu suchen und einen ersten ordnenden Blick auf die bereits gesammelten Informationsmaterialien zu werfen. 

Bereits an seiner ersten Besichtigungsstation lobte Bürgermeister Klaus Kornberger die Initiative von Handels- und Gewerbeverein und das Engagement, mit dem sich die Betriebe auf das Experiment Gewerbetag eingelassen hatten: „Am Kreisel ist man geneigt, gleich mehrere Runden zu drehen!“ Da sehe man: „In Weikersheim tut sich was!“ Die Veranstaltung sei eine „tolle Visitenkarte für die Stadt und die Unternehmen,“ so Kornberger weiter. Symbolisch überreichte der Schirmherr an seiner ersten Station des Tages dem Vorsitzenden des Handels- und Gewerbevereins Markus Wilbur einen Weikersheimer Regenschirm, wohl in der Hoffnung, dass dies dem feuchten Segen von oben etwas Einhalt gebieten würde. 

Selbst Weikersheimer Bürger machten an diesem Tag Neuentdeckungen: „So was Kompliziertes kann man auf Kappen sticken!“, bestaunte ein Besucher die  Auslage eines kleinen Betriebes in der Gartenstraße. 

Pech hatten nur vielerorts die  jüngsten Besucher: Bei Regenwetter macht es einfach nicht so viel Spaß, etwa auf dem Bungee-Trampolin zu toben. Traditionelleres wie Kinderschminken und Bastelecken unter wasserdichten Dächern entschädigte sie – und Popcorn und Eis schmecken auch, wenn's tröpfelt. Auch große Schleckermäuler kamen allerorten voll auf ihre Kosten. 

Trotz Dauerregen behielten auch die nur durch Zelt oder Pavillon geschützen Aussteller ihre gute Laune: „Wegen des Regens sind wohl weniger Menschen gekommen – aber die, die da waren, haben sich wirklich für unsere Angebote interessiert,“ so das einhellige Urteil.    Zumindest für die Besucher ist jetzt schon klar: So eine Veranstaltung sollte es auf jeden Fall wieder geben!

 

Text und Bilder: Inge Braune

 

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